Hilary Putnam über Kants Vorstellungen der Dinge-an-sich.
Gar nichts, was wir über einen Gegenstand sagen, beschreibt ihn so, wie er "an sich" ist, unabhängig von seiner
Wirkung auf uns, auf Wesen unserer Rationalität und unserer biologischen Konstitution. Es folgt auch, daß wir keine
Ähnlichkeit annehmen können zwischen unserer Vorstellung von einem Gegenstand und der jeweiligen geistesunabhängigen
Realität von der sich unsere Erfahrung des Gegenstands in letzter Instanz beschreiben mag. Unsere Vorstellungen der
Gegenstände sind keine Abbilder geistesunabhängiger Dinge.